Articulate Localization
Technische Kompetenz für release-fähige Mehrsprachigkeit in Rise und Storyline
Articulate Localization ist eine integrierte Funktion von Articulate 360, mit der Rise- und Storyline-Kurse direkt im Autorentool KI-basiert übersetzt werden können. Sie beschleunigt die Erstellung mehrsprachiger Inhalte, ersetzt jedoch weder fachliche Prüfung, Terminologiemanagement noch technische Qualitätssicherung.
Diese Übersichtsseite bildet den Einstieg in unsere Beitragsreihe zu Articulate Localization. Sie zeigt, was das Feature leistet, wo seine Grenzen liegen und welche Prozesse notwendig sind, damit aus einer Übersetzung ein tatsächlich release-fähiger Kurs wird.
Kurz gesagt: Wobei wir helfen
- Setup und Governance für Articulate Localization (Rollen, Review, Terminologie, Tonalität)
- QA-Workflows ab Sprache 3, wenn interne Teams die Qualität nicht mehr sicher beurteilen können
- Medienmix absichern: UI-Strings, Untertitel, optional Audio, interaktive Assets
- Update-sichere Prozesse, damit Korrekturen nicht „wegübersetzt“ werden
- Export und Veröffentlichung (inkl. SCORM-Checks)
20-Minuten Setup-Check:
Wir schauen gemeinsam auf Tool, Medienmix, Sprachen und Update-Frequenz und zeigen, wo QA-Aufwand entsteht und wie man ihn stabil beherrschen kann.
Kontakt/Termin: Terminseite
Für wen ist das relevant
Articulate Localization passt besonders gut, wenn…
- mehrere Sprachversionen parallel gepflegt werden müssen
- regelmäßig aktualisiert wird und es trotzdem konsistent bleiben soll
- nicht nur Text, sondern auch UI, Untertitel und optional Audio im Kurs enthalten ist
- Wert auf Terminologie und Marken-Tonalität gelegt wird
Vorsicht ist geboten, wenn…
- viele Inhalte in Bildern, Screenshots, PDFs oder Videos stecken
- komplexe Interaktionen (z. B. Storyline, Trigger-Logik) im Spiel sind
- die Erwartung lautet „übersetzt = fertig“
One-Click vs Realität: Was wird wirklich abgedeckt
Typischerweise gut abgedeckt:
- Textblöcke, Überschriften, Kursstruktur-Text
- schnelle Entwürfe für erste Reviews
Typischerweise nicht automatisch erledigt (und damit Prozess-Themen):
- Bilder mit Text, Screenshots, Infografiken
- eingebettete PDFs oder externe Dokumente
- Videos mit On-Screen-Text
- Storyline-Blöcke und viele interaktive Sonderfälle
- Layout-Folgen (Textlängen, Umbrüche, Timing, Buttons)
Warum das wichtig ist: Genau hier entstehen Nacharbeit, technische QA und die Kosten, die in vielen Kalkulationen fehlen.
- Text im Editor (Absätze, Titel)
- Navigation & UI-Texte des Tools
- Untertitel
- Texte in Bildern
- Layout & Design (DTP)
- On-Screen-Text in Videos
Unser Vorgehen als technische Lösung
1. Vorbereitung vor dem ersten Klick
- Terminologie-Setup (Glossar, bevorzugte Varianten, Tabus)
- Entscheidung zur Tonalität (Sie/Du) und Stilregeln
- Review-Plan: Wer prüft was, wann, in welchem Tool
2. Übersetzen als Startpunkt, nicht als Endpunkt
- KI als Vorversion, wo sie passt
- Muttersprachliches Review je Zielsprache für „release-ready“
3. Technische QA bis zur Veröffentlichung
- Konsistenz zwischen Text, Untertiteln und optional Audio
- Layout- und Funktionschecks (Buttons, Overflows, Timing, Interaktionen)
- Update-Handling: was ändert sich wirklich, was muss neu geprüft werden
4. Optional: Managed Service
Wenn intern keine Kapazität für Review und technische QA vorhanden ist, übernehmen wir die Koordination bis zur Abgabe.
Ressourcen: Artikel und Praxisfolgen
Diese Seite ist der Einstieg. Weitere Details gibt es hier:
Beitrag 1: One-Click vs Realität (was automatisch klappt, was nicht) ↗
Beitrag 2: Maschinelle Übersetzung vs menschliches Review (wo Qualität entsteht) ↗
Beitrag 3: Technische Grenzen (Medienmix, Updates, Layout, Storyline) ↗
Beitrag 5: Kosten realistisch planen (wo Aufwand wirklich entsteht) ↗
Abschluss: Eine kleine zusammenfassende Übersicht ↗
Podcast: Articulate Localization im Praxis-Check
Lieber hören als lesen?
Einführung (Podcast)
FAQ
Häufig gestellte Fragen zu Articulate Localization
Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unseren Service im Bereich Articulate Localization. Wir haben die wichtigsten Informationen für dich zusammengestellt. Solltest du weitere Fragen haben, zögere nicht, uns direkt zu kontaktieren.
Ist Articulate Localization „eine vollständige Lokalisierung“?
Es ist ein Feature zur Übersetzung im Tool. Für release-fähige Ergebnisse braucht es je nach Kurs zusätzliche Workflows (Terminologie, Review, Medien, technische QA).
Reicht ein kurzer interner Check?
Bei EN/DE oft „gefühlt ja“. Ab Sprache 3 fehlt vielen Teams die sichere Qualitätsbeurteilung. Dann braucht man klare Rollen und muttersprachliche Freigaben.
Was ist der häufigste Kostentreiber?
Nacharbeit im Medienmix und Update-Zyklen ohne saubere Änderungslogik und QA-Prozess.
Ist Localization die passende Lösung?
Wir können gemeinsam Articulate Localization evaluieren und Klarheit schaffen, ob es sich für dein Setup lohnt und was zu beachten ist. Kontaktiere uns gerne, wir helfen bei der Entscheidungsfindung!

ÜBERSETZUNG
„Made in Germany“ aus Baden-Württemberg steht weltweit für Qualität. Diesem Ruf fühlen wir uns verpflichtet. Eine hochwertige Übersetzung ist gut lesbar, leicht verständlich und für das Zielpublikum nicht als Übersetzung erkennbar. Das ist unser Anspruch.